aktualisiert am: 02.11.2019

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Kleinschirma, Freiberger Str. 42

1-1

Einbinden einer SAT-Empfangsanlage in eine alte bestehende terrestrische Anlage unter Beibehaltung der Empfangsmöglichkeiten für DAB+ und DVB-T von Leipzig / Halle und Errichtung eines komplett neuen Kabelnetzes.

Technische Bedingungen:

12 Teilnehmer,

4 empfangbare Satelliten (ASTRA 19 Grad Ost; Eutelsat W2 16 Grad Ost; Eutelsat Hotbird 13 Grad Ost und Sirius 5 Grad Ost.

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So sieht die Aussenanlage dann fertig aus. Die etwas irritierende Anordnung der LNC’s begründet sich wie oben erwähnt durch den geringen Gradabstand. Trotzdem funktioniert das Ganze hervorragend.

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Freiberg, Spedition “Hotscha-Trans”

Der Innenaufbau. Oben die Kabel von der Antenne zum Multischalter (blau/silber) und dahinter der noch immer funktionierende Verstärker aus DDR-Zeiten (orange). Dahinter dann der abgehende Kabelbaum zu den Teilnehmern. Interessantes am Rande: Die einmaligen Kosten pro Teilnehmer liegen unter 50 Euro!

Der LKW-Schlosser der Firma wollte gern “Starsat-Radio” via DAB+ aus Berlin (184 KM) empfangen. Die Forderungen des Chef’s waren klar, nichts aussen drauf, nichts anbohren, darf in der Halle nicht stören. OK, angesagt war also, das Signal irgendwo innen zu suchen:

Mast mit

Wozu stehen Ladeboxen im Lager? Klar, um die provisorische Halterung für die Antenne anzubringen!

Eigentlich wurde mit dieser Dachlatte und oben aufgeschraubten Besenstiel das Signal gesucht, aber dann war es auf einmal da. Kabelbinder drum, 2 Rohrschellen zur richtigen Befestigung, der Verstärker hängt in der Luft. Egal, in der Halle tut das keinem weh und Stürme kommen drin nicht vor. 13 Elemente VHF, 4 Meter Kabel, PauSat Verstärker 1,2 dB, 16 Meter Kabel, Netzteil, VHF-Sperrkreis und gut ist es.

Gesamt
Empfang

Am doch nicht sonderlich empfindlichen VR-Radio spielt der Lieblingssender mit ausreichender Signalstärke bei jedem Wetter! Der Schlosser ist glücklich, der Chef trägt es mit Fassung und irgendwie sind alle Zufrieden. Natürlich wird die “Gesamtkonstruktion” belächelt - was der Funktionalität aber keinerlei Abbruch tut. Fazit: Mit einfachsten Mitteln viel erreicht. Optisch kein Leckerbissen, funktionell aber schon.

Leipzig, Knautkleeberg, (Sender Wiederau in Sichtweite)

Leipzig 1

Mit Signalen an der Schmerzgrenze konnte wenigstens ein Erfolg erreicht werden - den andere Händler für unmöglich gehalten hatten. Im Bereich DAB+ stehen alle Bayrischen Programme und der Tscheche kommt an der Schmerzgrenze noch mit. Da das Signal von Prag kommt und der Sender in Pilsen noch zugeschaltet wird, kann sich der Empfang nur verbessern. Insofern gilt hier: Aus dem Unmöglichen doch noch das Beste heraus geholt. Wenn der Keilberg zugeschaltet wird sollte das dann deutlich besser werden.

Der liebe Kunde hätte gern “Chemnitz Fernsehen” und “Westsachsen TV”, was nach 60 Kilometern, aber nur maximal 3000 Watt Sendeleistung eine gewisse Herausforderung ist. Außerdem hätte er auf DAB+ gern die Bayrischen Programme sowie - falls möglich - ein paar tschechische Programme. Und das im bebauten Gebiet bei optischer Sicht zum Sender Wiederau!

Leipzig 2
Leipzig 3
Leipzig 4

Halsbrücke bei Freiberg, direkt im Muldental

Hals2

Der Kunde wünschte sich die Programme von Calau, speziell die 12D. Blöd nur, dass er im tiefsten Muldental wohnt, die Überhöhung in 500 Metern Entfernung etwa 80 Meter hoch ist und dann die Entfernung zum Sender gute 80 Kilometer sind. Alle haben die Hände gehoben und gesagt, dass da nichts geht. Der Pfeil zeigt die mutmaßliche Brechungskante der Wellen an.

Hals1

Wenn alle sagen dass da nichts geht, dann heißt das nicht, dass da wirklich nichts geht!

Intensives absuchen des Grundstückes nach dem Signal brachte einen einzigen Punkt, an dem die gebrochene Welle sehr stabil und gleichmäßig anliegt. Der Witz der Sache: 50 cm links und rechts davon geht nichts mehr, ebenso unter- und oberhalb des Punktes! An dieser einen Stelle liegen aber 4 Balken stabil an. Ein PE-Rohr als Mast dient als Halterung für die Antenne (und damit ohne Einfluß auf das Signal) und nur an diesem Punkt geht es. Über 2 Tassen Kaffee (und mehrere Zigaretten) im Dauertest gab es Null Signalschwankungen. Also Antenne fest gemacht und verschaltet. Ein PauSat-Verstärker macht aus 4 Signalbalken 6 und die Fehlerkurrekturrate ist auf 4-5 gefallen. Stabiler Empfang und damit gut. Insgesamt wurden 68 Programme für diese (nun wirklich bescheidene) Empfangssituation eingelesen, mehr als gut!

Mehr kann man in diesem tiefen Taleinschnitt wirklich nicht erwarten und verlangen. Insgesamt betrachtet dürfte diese Anlage ein Musterbeispiel für “Glück gehabt” und das technisch Machbare sein. Dem Kunden gefällt es übrigens sehr!  

Kopfstation Chemnitz-Helbersdorf

Kopf2
Kopf

Der Betreiber dieser wunderschönen kleinen Kopfstation wollte DAB+ haben, aber etwas mehr als das Ortsübliche. Die 10D aus Freiberg sollte ran, die 11C vom Brocken und möglichst auch die 12D aus Calau. Mittels Richtantennen, Filtern, Sperren nd Verstärkern haben wir das zusammen bestmöglich in den Griff bekommen.

Suchl
11C
12D
Pegel CH

Zugegeben, es hat mehrerer Termine bedurft ehe wir alles im Griff hatten. Ein halbwegs gleiches Pegelverhältnis zwischen den 3 Antennen ließ sich nicht “ganz einfach” herstellen, aber das Endergebnis ist sehr gut. Das Bild links ist noch aus Anfangstagen, vom aktuellen Ergebnis liegt mir kein Bild vor.  Aber das ist auch egal, denn die Nutzer der dortigen Kabelanlage sind begeistert! Der Ort selbst ligt im Tal und ausser 5C und 9A geht da nichts. Jetzt ist das anders und die Anzahl der DAB+ Geräte im Ort nimmt stetig zu. Vom Schlagersender bis zum Rockprogramm ist alles da, liegt überaus stabil an und erreicht die letzte Ecke des Kabels.

Und mit dem Betreiber zu arbeiten hat nun wirklich auch Spaß gemacht. Allen ist geholfen - und das zählt.