aktualisiert am: 30.12.2015

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Spiegelverbot ?

Inhaber: Lutz Paul, Hornstr. 12; 09599 Freiberg Steuernummer: 220/255/00745 am FA FG        Mail: service@pausat.de

Es gibt noch immer (oder immer mehr) Vermieter die ihren Mietern einen Kabelanschluss verpassen wollen oder aber einfach nur etwas gegen Satellitenanlagen haben. Gut, manchmal können die wirklich eine Gebäudefront versauen. Es geht aber auch anders.

In nachfolgendem Beispiel hatte der Vermieter die Sat-Anlage nicht direkt verboten, jedoch folgende Bedingungen auferlegt: 1.) Spiegel nicht sichtbar, 2.) keine Bohrung im Mauerwerk, 3.) kein Loch im Fensterrahmen  und glaubte damit den Sat-Spiegel verhindert zu haben..........

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Naaaaaa, wo ist der Spiegel ?

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Aha, da ist er. Auf dem rechten Bild fehlt der Pfeil und siehe da, man muss schon ganz schön hingucken!  Spiegel und Fassadenfarbe sind nahezu identisch, hinzu kommt das ungewöhnlich kleine Mass von 33 x 33 cm für den Spiegel. Direkt von der Strasse aus ist er fast unsichtbar, was Sinn und Zweck der Sache war.

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Drehbar ist er auch und erfüllt damit die hohen Ansprüche seines Besitzers. Er ist mittels Spreize (Bohrlochfrei) in den Fensterfaschen angebracht und die Kabel gehen mittels Fensterdurchführung in das Zimmer. Insgesamt werden ASTRA 19 Ost, Hotbird 13 Ost, Sirius 5 Ost Intelsat 1 West und AMOS 4 West fehlerfrei empfangen. Noch 3 weitere Satelliten sind technisch möglich. Die Anlage ist so gut aufgebaut, dass sie vom Vermieter erst vom Wohnungsinneren aus entdeckt und auf Grund der Verarbeitung in Nachhinein genehmigt wurde !

Jetzt kommt bestimmt die Aussage: “Aber das kann kein Mensch bezahlen!” Irrtum! Die gesamte Anlage mit Spillspreize, Spiegel, LNB, Motor und Fensterdurchführung kostete dem Besitzer gerade einmal 112,50 Euro. Die Kosten dafür hat er nach 6 Monaten und 12 Tagen ohne Kabelgebühr bereits eingespielt. Nach einem Jahr ist der Receiver mit bezahlt, 10 Jahre läuft so eine Anlage im Normalfall.....